Sonntag, 10. Januar 2016

CEO






Da denkt man an nichts Gekontertes, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem CEO prangt.

Ein netter Tweet zwischen den Geschlechtern wurde in die Pipeline geschickt.

He asked:
„What’s your favorite position?“

She said:
CEO.

So viel Gekontertes zu CEO.





Donnerstag, 7. Januar 2016

RAIN






Da denkt man an nichts Vertrautes, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem RAIN prangt.

Zwischen den Jahren habe ich mal wieder ein paar schöne Tage in HH verbracht. Eines verregneten Nachmittags stolperte ich durch eine triste Gegend und traute meinen Ohren nicht.

Vor einer Haustür eines älteren Reihenhauses stand eine ältere Dame. Die Tür öffnete sich und ein Mann Mitte 40 sprach die legendären Worte:

„Schwiegermutter, warum stehst du denn draußen im Regen (engl. RAIN)? (Pause) Geh doch nach Hause!“

Er deutete an, die Tür zu schließen, öffnete sie schließlich doch und ließ die Dame mit einem verschmitzten Lächeln ins Haus.

So viel Vertrautes zu RAIN.





Montag, 4. Januar 2016

WA






Da denkt man an nichts Staatsmännisches, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem WA prangt.

Fällt mir ein Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt auf den Tisch:

„Früher brauchten Unternehmer Wagemut und Augenmaß. Heute brauchen sie Marktforschung und Werbeagenturen (kurz: WA).“

So viel Staatsmännisches zu WA.





Freitag, 1. Januar 2016

HOLY






Da denkt man an nichts Aufwertendes, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem HOLY prangt.

Kurz vor Weihnachten mal wieder einen Medikamenten-Kurier vor einer Berliner Apotheke entdeckt. Doch der übliche Aufkleber „Eilige Arzneimittel“ wurde mit einem zusätzlichen „H“ zu einem

Heilige (engl. HOLY) Arzneimittel“

gepimpt. Nette Weihnachtsgeschichte.

So viel Aufwertendes zu HOLY.





Dienstag, 29. Dezember 2015

AAAH






Da denkt man an nichts Empfindliches, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem AAAH prangt.

Und schon erinnert es einen an die schmerzhaften Tritte in den Schritt, die man als Fußballer hin und wieder mal einstecken musste. Doch was verursacht diese extremen Schmerzen?

Ein Urologe sagt es mit seinen Worten:

„Insbesondere die Hodenhülle stellt eine extrem schmerzempfindliche Struktur dar. Hierbei handelt es sich um eine Ausstülpung des Bauchfells, wodurch zu erklären ist, dass sich Schmerzen im Bereich der Hoden oft als dumpfe Schmerzen auf den Bauch übertragen und sogar Übelkeit mit Erbrechen auslösen können.

Durch einen Tritt in den Hoden kommt es häufig zu Einblutungen in das Hodengewebe oder einen Riss der Hodenhülle. Durch den resultierenden Bluterguss kann es zu einer deutlichen Schwellung und Druckbelastung im Hoden kommen, die das Gewebe weiter schädigt.

Kommt es zu einem Riss der Hodenhülle, der sogenannte Hodenruptur, oder einer Einblutung in das Hodengewebe, kann der Hoden so weit geschädigt werden, dass die natürlichen Hodenfunktionen wie Spermien- und Testosteronproduktion nicht mehr gewährleistet sind.

Otto Normaloge würde es so beschreiben:

Es ist ein stechender Schmerz, der vom Schritt bis hinauf in den Hals kriecht. Fast ein bisschen wie eine heiße NaAAAHdel, die einem durch den Körper gezogen wird.“

So viel Empfindliches zu AAAH.





Samstag, 26. Dezember 2015

BALE






Da denkt man an nichts Veränderndes, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem BALE prangt.

Mal wieder in der Schule meines Neffen (siehe BED, MOG und HACK) gewartet. Und die Ohren aufgesperrt.

Ein Drittklässler:

„Was macht ein KanniBALE aus einem Arzt?“

Ein weiterer Drittklässler:

„Einen Hot Doc!“

Zwei Drittklässler kriegen sich nicht mehr ein.

So viel Veränderndes zu BALE.





Mittwoch, 23. Dezember 2015

MAS






Da denkt man an nichts Orientalisches, und dann das: Seh ich doch ein Nummernschild, auf dem MAS prangt.

In den 70ern in West-Berlin aufzuwachsen (siehe PIROL, BMG, TROY, REHE, EIS und OMA), war wohl das Beste, was mir passieren konnte. Es hat einfach alles geklappt, alles gestimmt, alles gepasst.

Etwas Besonderes und somit Erwähnenswertes war eine indische Weihnachtsfeier meines ersten und einzigen Fußball-Vereins in Berlin: des 1. FC Concordia Gropiusstadt 1957 e.V.

1991 fusionierte der Verein mit Polizei SV 1921. Mittlerweile ist er mit dem VfB Britz zusammengegangen und nennt sich VfB Concordia Britz.

Ein Novum stellte die besagte X-MAS-Feier dar – die Spieler durften bestimmen, was auf den Teller kam, nicht die Eltern. Es wurde indisch: Currywurst/Pommes.

Kein Wunder, schließlich war es unser Leibgericht. Wir spielenden Zwergnasen verputzten ein paar Mal in der Woche Berliner Currywurst samt Pommes frites.

Heute habe ich die Schlagzahl etwas runtergefahren.

So viel Orientalisches zu MAS.